Sonntag, 19. April 2026, 17:00 Uhr, Frauenfrieden
Erzähltheater in Frankfurter Mundart mit Klaus Thanheiser
Am Sonntag, 19. April 2026, 17:00 Uhr, lädt "das podium – kultur in frauenfrieden" unter dem Titel "Oppa Balsers Lebensgeschichte" zu einem Erzähltheater in Frankfurter Mundart mit Klaus Thanheiser in den Mariensaal Frauenfrieden, Zeppelinallee 101, 60347 Frankfurt, ein.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Klaus Thanheiser erzählt eine spannende, lustige und besinnliche Geschichte vom Kaiserreich, der Weimarer Republik, über die Nazizeit bis hin zur Bundesrepublik Deutschland. Sie ist in drei Linien gestaltet: Die Entwicklung einer einfachen Familie, deren wirtschaftliche Situation, umrahmt von den politischen Begebenheiten. Der Zeitrahmen erstreckt sich von der Geburt 1891 bis zum Tod von Oppa Balser 1975.
Der Autor widmet die Grundlage seines Erzähltheaters in Frankfurter Mundart „Oppa Balser“, dem Großvater seiner Ehefrau. Er wurde in Schwalbach am Taunus geboren, wo er seine Kindheit und Jugend verbrachte. Nach dem 1. Weltkrieg, in dem er verwundet wurde, heiratete er Anna. Mit ihr und ihren Kindern zogen sie in eine der neu erbauten Wohnungen nach Frankfurt/Praunheim, in die Hindenburgstraße, später Ludwig-Landmann-Straße. Einige Begebenheiten entstammen aus dem Leben von Oppa Balser, aber die meisten Geschichten und Personen sind frei erfunden und Ähnlichkeiten rein zufälliger Art.
Die Geschichte birgt viele Erinnerungen an die gelebte Zeit und gibt aber auch Anlass zum Nachdenken. Selbst für nachgeborene Generationen ist sie interessant und wird zu einem lebendigen Geschichtsunterricht. Sie zeigt auf, dass der Weg zu unserer erreichten Freiheit und unserem Wohlstand ein schwerer, entbehrungsreicher Weg war. Diese Erfahrungen sind wertvoll und sollten bewahrt werden.
Klaus Thanheiser, Jahrgang 1947, ist in der Altstadt von Bad Soden am Taunus aufgewachsen. Er ist verheiratet, hat 3 Kinder und 4 Enkel und lebt in Liederbach am Taunus.
Alle Einkünfte aus diesem Buch sowie dem Erzähltheater werden einem sozialen Zweck zugeführt.
Klaus Thanheiser, Januar 2026
